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Neue Regelungen im Entwurf der Mineralölverordnung
Mineralölrückstände in Lebensmittelverpackungen
30.09.2014 | Der neue Entwurf des BMEL zur ände­rung der Bedarfsgegenständeverord­nung sieht erstmalig Höchstmengen für Mineralölrückstände in Lebensmittelverpackungen vor. Hiernach sollen Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Pappe, Papier oder Karton, die unter Verwendung von Altpapier hergestellt werden, folgende Grenzwerte für MOSH und MOAH einhalten:

Verpackung für trockene und nichtfettende Lebensmittel
      MOSH C16 - C2524 mg/kg Verpackung
      MOAH C16 - C256 mg/kg Verpackung.

Verpackungen für alle anderen Lebensmittel
      MOSH C16 - C3524 mg/kg Verpackung
      MOAH C16 - C356 mg/kg Verpackung.

Werden die oben genannten Höchstgehalte in der Verpackung überschritten, kann eine Verpackung dennoch in Verkehr gebracht werden wenn für den übergang ins Lebensmittel folgende Migrationsgrenzwerte nicht überschritten werden:
      MOSH C20 - C352 mg/kg Lebensmittel
      MOAH C16 - C350,5 mg/kg Lebensmittel.

In diesem Fall müssen Unterlagen zur Beschreibung der Verwendungsbedingungen und Ergebnissen von Migrationsprüfungen, Berechnungen, einschließlich Modellberechnungen, sonstigen Analysen oder eine andere die Konformität belegende Begründung zur Ver­packung vorliegen.

     
MOSH Schwarzer Tee (Cleanup)MOAH Schwarzer Tee

Die MOSH/MOAH-Analytik führen wir sowohl im Lebensmittel, im Lebensmittelsimulanz als auch im Bedarfsgegenstand durch. Mit unserem Nachweisverfahren sind die derzeit rele­vanten Mineralölkohlenwasserstoffverbindungen abgedeckt.
Für die Gehaltsprüfung und die Migrationsprüfungen steht Ihnen mit GALAB ein kompeten­ter Partner zur Verfügung.

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