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Verpackungen aus Papier und Pappe
Anforderungen
Papier und Kartonagen stellen wichtige Rohstoffe für Lebensmittel­verpackungen dar. Dabei dürfen Verpackungen die Lebensmittel, welche sie umschließen, nicht negativ beeinflussen. Allgemeine Anforderungen der Verordnung (EU) 1935/2004 verlangen, dass keine Bestandteile auf Lebensmittel abgegeben werden, welche die menschliche Gesundheit gefährden, eine unvertretbare Veränderung der Zusammensetzung des Lebensmittels herbeiführen oder die organoleptischen Eigenschaften des Lebensmittels beeinträchtigen. Darüber hinaus sind besondere Anforderungen für Papier, Kartons und Pappen mit Lebensmittelkontakt in der BfR-Empfehlung XXXVI beschrieben.
Recycling
Die Wiedergewinnung von Rohstoffen ist für die Herstellung von Verpackungen aus Papier und Pappe von Bedeutung. Ziel der Verpackungsverordnung VerpackV ist die Verwertung von 60 % der Verpackungsabfälle aus Papier und Karton. Um Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden, sind schädliche und gefährliche Stoffe in Verpackungsmaterialien, wie z.B. Schwermetalle, daher begrenzt.
Weitere Stoffe, die z.B. als Bestandteil von Druckfarben oder Klebstoffen in verwendeten Altpapieren vorhanden sein können, sind für die Herstellung von Recyclingverpackungen ebenfalls relevant. Für den übergang von gesund­heitlich bedenklichen Stoffen, die über das Papier-Recycling in das Lebensmittel eingetragen werden können - wie z.B. Phthalate, Bisphenol A, primäre aromatische Amine und Anthrachinon - definiert die BfR-Empfehlung daher Beschränkungen.
Analytik
Wir prüfen Ihre Produkte auf Rückstände von unerwünschten Stoffen. Hierfür stehen Ihnen bei GALAB eine Vielzahl validierter, empfindlicher Nachweis­methoden zur Verfügung. über eine mögliche geruchliche oder geschmackliche Veränderung des verpackten Lebensmittels gibt Ihnen die sensorische Analyse Ihrer Verpackung Aufschluss. Zusammen mit der mikrobiologischen Untersuchung Ihres Produktes gehen Sie auf Nummer sicher.


Nachrichten

PAA
20.07.2015 | Primäre aromatische Amine (PAA) können als Verunreinigungen in Azofarb­stoffen, speziell in gelben, orangenen und roten Farbpigmenten, enthalten sein. mehr



Neue Regelungen im Entwurf der Mineralölverordnung
30.09.2014 | Der neue Entwurf des BMEL zur ände­rung der Bedarfsgegenständeverord­nung sieht erstmalig Höchstmengen für Mineralölrückstände in Lebensmittelverpackungen vor. mehr