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Ei
Verschleppung
Das BVL weist in seiner jüngsten Veröffentlichung zum NRKP 2008 auf Kokzidiostatika-Befunde in Hühnereiern hin. Die Anwendung von Kokzidiostatika ist für Lege­hennen nicht erlaubt. Kokzidiostatika werden zur Be­kämpfung von Darmparasiten in der Geflügelmast ein­gesetzt. Eine Anwendung bei Legehennen ist nicht erlaubt. Die Befunde in Eiern werden mit unvermeid­baren Verschleppungen aus der Futtermittelproduktion begründet. In der neuen EU-Verordnung 124/2009 wurden neue Höchstwerte für Kokzidiostatika festgelegt.
Rückstände
Nikotinrückstände in Eiern sind nach Aussagen des BVL eine Folge der Anwendung eines nichtzulässigen nikotinhaltigen Präparates in der Schädlingsbekämpfung. Eier mit Nikotin­rückständen dürfen nicht in den Verkehr gebracht werden.
Kontaminanten
Organochlorverbindungen (PCB, Dioxine) sind in der Umwelt ubiquitär vorhanden und fin­den sich in allen Eiern, sagt der BVL-Bericht weiter. Sie werden über die Nahrung aufge­nommen und reichern sich im Fettgewebe der Tiere bzw. Eiern an. Nach Ergebnissen des NRKP 2008 waren Eier von Tieren aus Freilandhaltung höher mit Dioxinen belastet als solche aus Käfighaltung endstammen oder nach EG-ökoverordnung produziert wurden.