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Kokzidiostatika
Kokzidien sind Parasiten, die den Magen-Darm-Trakt von Geflügel, Kaninchen sowie Wiederkäuern befallen können und Durchfall verursachen. Die betroffenen Tiere werden mit Kokzidiostatika behandelt, die dem Futtermittel zugesetzt sind.
Die als Futtermittelzusatzstoffe gemäß Verordnung 1831/2003 zugelassenen Kokzidiostatika dürfen jedoch nicht bei Legehennen angewendet werden, da sich die Rückstände im Eigelb anreichern. In der EU-Verordnung 37/2010 ist für Lasalocid in Eiern eine Höchstmenge von 150 µg/kg festgelegt.
Auch durch das Futtermittel kann es zu Rückständen von Kokzidiostatika in Eiern und tierischen Lebensmitteln kommen. Ursache ist die Verschleppung bei der Herstellung von Futtermitteln mit Kokzidiostatika-Zusätzen. Mit der EU-Verordnung 124/2009 wurden daher für verschleppungsbedingte Rückstände Höchstgehalte für Kokzidiostatika in Eiern und anderen tierischen Lebensmitteln festgelegt.
Wir prüfen Ihre Rohwaren, Lebensmittel und Futtermittel zuverlässig auf Kokzidiostatika. Unsere Methode umfasst den Nachweis von Lasalocid, Monensin, Narasin, Salinomycin, Clopidol, Diclazuril, Nicarbazin und Robinidin mittels sensitiver LC-MS-MS-Technologie.