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Mykotoxine
Giftige Stoffwechselprodukte
Mykotoxine sind von Pilzen gebildete Metabolite, die ein potentielles Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier darstellen, wenn diese kontaminierte Lebens- und Futtermittel aufnehmen. Mykotoxine können sowohl in gemäßigten als auch tropischen Regionen auftreten - in Abhängigkeit von der Pilzspezies. Hauptsächlich betroffen sind Getreidesorten, Nüsse, Trockenfrüchte, Kaffee, Kakao, Gewürze, ölsaaten, getrocknete Leguminosen und frische Früchte, insbesondere äpfel. Eine Kontamination des Lebensmittels ist für den Verbraucher im Allgemeinen nicht sichtbar. Mykotoxine sind chemisch und physikalisch sehr stabil und überstehen meist die Lagerung und Verarbeitung. Da sie nur schwer aus Lebensmitteln entfernt werden können, ist die beste Methode zur Kontrolle ihre Verhinderung.
Lebensmittelrechtliche Situation
Seit März 2007 sind in der EU Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 Höchstgehalte für Mykotoxine in bestimmten Lebensmitteln festgelegt. Ergänzend dazu sind weitere Höchstmengen, z.B. für getrocknete Feigen in der deutschen Kontaminanten-Verordnung (KmV) geregelt.
Probenahme und Analytik
Die repräsentative Probenahme ist bei der Bestimmung von Mykotoxinen von entscheidender Bedeutung, da Schimmelpilze sich generell in isolierten Nestern vermehren und nie gleichmäßig im Untersuchungsgut verteilt sind. Da schon geringe Mengen sehr toxisch sein können, sind sensitive Analysenverfahren für den sicheren Nachweis und für Screeningmethoden notwendig. Wir bieten Ihnen eine ultraschnelle Multimethode auf Basis der UPLC-MS-MS. Das Verfahren erfasst alle wichtigen/relevanten Mykotoxine mit einer Nachweisgrenze, die bis zu einem Faktor 10 unter den Anforderungen der EU-Kontaminanten-Verordnung 1881/2006 liegt.
Applikation
New Developments in the Analysis of Mycotoxins in Cereal-Based Food