Unternehmen Lebensmittel Konsumgüter BioPharma Umwelt Forschung Meet & Learn
Lebensmittel
Home > Lebensmittel > Parameter > Kontaminanten > Patulin
  1. Kontaminanten
    1. Anorganisches Arsen
    2. Arsenspeziation
    3. Dioxine
    4. Elemente/Schwermetalle
    5. Glycoalkaloide
    6. Mineralöl
    7. Mykotoxine
      1. Aflatoxine
      2. Fusarientoxine
      3. Ochratoxine
      4. Patulin
    8. Nikotin
    9. Organozinnverbindungen
    10. PAK
    11. PCB
    12. Pyrrolizidinalkaloide
    13. Tropanalkaloide
    14. Weichmacher/Phthalate
    15. sonstige Kontaminanten

Patulin
Patulin wird von verschiedenen Penicillium-, Aspergillus- und Byssochlamys- Arten gebildet. Penicillium expansum ist hauptsächlich an der Fäulnis von Kernobst, insbesondere äpfeln, und vielen anderen Früchten und Gemüse beteiligt. Meist wird Patulin daher in Obst und Gemüse gefunden, aber auch in Brot und Fleischprodukten können die Pilze wachsen. Patulin ist relativ beständig gegenüber kurzzeitiger Hitzeeinwirkung (Pasteurisieren) und im Bereich von pH 3,0 bis pH 6,5 stabil. Die toxische Wirkung geht bei höheren pH-Werten verloren. Chemisch ist Patulin ein fünfgliedriges ungesättigtes Lacton. Das Toxin kommt häufig in Fruchtsäften vor, vor allem in Apfelsaft, doch die nachgewiesenen Mengen sind meist sehr gering. Bei Säuglingen und Kleinkindern sind Apfelerzeugnisse eines der ersten Lebensmittel, mit denen sie in Kontakt kommen. Wir überprüfen für Sie die Einhaltung der in der EU festgelegten Höchstmengen für die Sicherheit Ihrer Produkte.