Unternehmen Lebensmittel Konsumgüter BioPharma Umwelt Forschung Meet & Learn
Lebensmittel
Home > Lebensmittel > Parameter > Kontaminanten > Pyrrolizidinalkaloide
  1. Kontaminanten
    1. Anorganisches Arsen
    2. Arsenspeziation
    3. Dioxine
    4. Elemente/Schwermetalle
    5. Glycoalkaloide
    6. Mineralöl
    7. Mykotoxine
    8. Nikotin
    9. Organozinnverbindungen
    10. PAK
    11. PCB
    12. Pyrrolizidinalkaloide
    13. Tropanalkaloide
    14. Weichmacher/Phthalate
    15. sonstige Kontaminanten

Pyrrolizidinalkaloide
Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die in einer Vielzahl von Pflanzen zum Schutz vor Fraßfeinden gebildet werden. Einer der bekanntesten Vertreter ist das Jakobskreuzkraut. Als Unkraut wachsen pyrrolizidinalkaloidhaltige Pflanzen auch zwischen Getreide, Kräutern oder Tees. So können Sie bei der Ernte in Lebensmittel ein­getragen werden. Zudem können Bienen PA-haltige Pollen (z.B. aus Echium-, Senecio- und Borago-Arten) in den Honig eintragen.
Derzeit gibt es keine gesetzlichen Grenzwerte für PA in Lebensmitteln und Futtermitteln. In den letzten Jahren wurden vom BfR Untersuchungen zu PA in Honig und Kräutertees durchgeführt. Wegen der genotoxischen und kanzerogenen Wirkung der PA empfiehlt das BfR die Gesamtexposition der Verbraucher so weit wie möglich zu senken.
Für die Analytik setzen wir bei GALAB die vom BfR beschriebene Methode ein. Mit diesem Verfahren können derzeit 17 Verbindungen anhand kommerziell verfügbarer Standard­substanzen mit sehr guter Sensitivität eindeutig nachgewiesen werden. Wir stellen Ihnen unser kompetentes Team zur Verfügung und bieten Ihnen die Bestimmung von Pyrrolizidi­nalkaloiden in Mehlen, Tee, Kräutertee und Honig mit Bestimmungsgrenzen bis 1 µg/kg an.